milliardenschwere Steuerzuschüsse konnten die gese

trotz milliardenschwerer Steuerzuschüsse konnten

... die gesetzlichen Krankenkassen sich nicht sanieren.

Selten war die Lage in der gesetzlichen Krankenversicherung so verwirrend wie heute. Es ist zwar nichts Neues, dass an jeder Ecke Geld fehlt, doch die Ratlosigkeit, wie die Löcher gestopft werden sollen, erreicht inzwischen ein völlig neues Niveau. Das liegt nicht zuletzt an Philipp Rösler, Gesundheitsminister der FDP.

Herr Rösler hat sich vorgenommen das gesamte System auf eine völlig neue Grundlage zu stellen – weg von den einkommensabhängigen Beiträgen, hin zu einer einheitlichen Kopfpauschale. Dies erweist sich als ein schwieriges Projekt. Politische Gegner lassen keine Gelegenheit aus, die Pläne als „unrentabel“ und „ungerecht“ in der Luft zu zerreißen. Auch so mancher Unionspolitiker tut sich für die Ideen sehr schwer.

Ob und wann die Umstellung erfolgen kann, ist daher noch völlig offen. Gleiches gilt für die Frage, wo die geschätzten 35 Milliarden Euro herkommen sollen, die Rösler zur Umsetzung seiner Reformen benötigt.

Fest steht zum heutigen Zeitpunkt jedoch eines: Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen ist dramatisch schlecht. Seit Jahrzehnten steigen die Ausgaben schneller als die Einnahmen. Allein im laufenden Jahr werden die gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich ein Defizit von elf Milliarden Euro erwirtschaften. Um dieses Defizit ausgleichen zu können, müssten die Kassen entweder die Beitragssätze (wieder einmal) um 1,1 Prozentpunkte erhöhen, oder den Versicherten jeden Zahnarztbesuch sowie den gesamten Zahnersatz in Rechnung stellen – oder bei jedem dritten Arztbesuch die Zahlung verweigern. Es wird zwar offiziell darüber noch nicht diskutiert - aber es werden viele Szenarien, wie Ärztezentren - nur durch ausgebildete Krankenschwestern geführt, oder Ähnliches durchgespielt

Wir haben bei den letzten 38 Gesundheitsreformen gelernt, dass sich im Gesundheitswesen so ziemlich alles wegrationalisieren lässt, solange nur der politische Wille vorhanden ist. Ein Blick ins Ausland zeigt, was noch möglich ist. So würden etwa bei einer Krankenversicherung in den USA keinerlei Arzneimittel finanziert, in Italien seien Wartelisten für operative Eingriffe seit Langem Normalzustand, und in Frankreich würden Beatmungsgeräte deutlich früher abgeschaltet als in Deutschland – ohne dass in diesen Ländern eine signifikant niedrigere Lebenserwartung besteht.

Um das System der gesetzlichen Krankenversicherungen vor dem Untergang zu bewahren, muss zum einen gespart werden – und zum anderen mehr Geld ins System fließen. Nur woher nehmen? Die Ärzte streiken für mehr Geld und dürften somit kaum zu Abschlägen bei ihren Honoraren bereit sein. Die Krankenhäuser sind auf Dauer klamm und auch die Pharmaindustrie wird sich gegen weitere Einsparungen in ihrem Bereich mit aller Kraft zur Wehr setzen.

Bleiben zur Geldbeschaffung noch die Versicherten. Schon jetzt gilt es als ausgemacht, dass bis Ende des Jahres fast alle Kassen Zusatzbeiträge von ihren Kunden verlangen werden. Auch der einheitliche Beitragssatz ist alles andere als sicher. Die kostenlose Familienversicherung wir derzeit offen auf den Prüfstand gestellt, während zeitgleich über die Einführung einer neuen Gesundheitssteuer nachgedacht wird.

Bei Wegfall der Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse wird für Selbstständige und besser Verdienende wohl auf jeden Fall die Private Krankenversicherung von den Kosten her interessanter werden.

Sie wollen in die Private Krankenversicherung?

Kündenbüro - Adresse

nutzen sie unseren kostenlosen Rückrufservice

Neu !!

telefonische eVB Vergabe Werktags von 10:00 - 20:00 Serviceline Berlin (030) 897 21 62

eVB Abruf - KFZ Versicherer

.. und die Riester Rente lohnt sich doch!

Neues bei der Riester Rente

ab 2018 höhere Förderungen
und mehr Freibeträge bei Bezug einer Gundsicherung oder Erwerbsminderungsrente

Riester Rente als Altersvorsorge

Profil meine Arbeitsweise Kosten der Beratung Büro Kündenbüro - Adresse Kontakt Impressum Vermittlerrichtline der EU Datenschutz

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Bitte bestätigen Sie Ihr ein Verständnis. Mehr erfahren